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Im Folgenden können jene von Euch, die sich dafür interessieren, unsere leicht gekürzten Gedanken zur Teufenburg 2 lesen. Wir hoffen, alles Feedback von Euch berücksichtigt zu haben, im Eifer des Gefechts geht aber gern etwas verloren. Für weitere Bemerkungen sind wir dementsprechend sehr dankbar.
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Protokoll der Nachbesprechung zur Teufenburg 2 – Tage des Richters
Ort: Phantopia, Bibliotheksraum Zeit: Mittwoch, den 21. Mai 2008, 18:00 Uhr bis 21:30 Uhr Teilnehmer: Astrid H. (bis 20:45 Uhr), Astrid K., Anett (Protokoll), Florian Schwarzer (Protokollredaktion), Florian Schnabel, Benjamin, Kurt (ab 19:15), Phillip, Rüdiger (per Skype) (In der Besprechung wurden auch Ergebnisse einer Vorbesprechung zwischen Nora und Florian vorgestellt.)
Tagesordnungspunkte: Reflektion der Vorbereitungsphase der Teufenburg 2 Reflektion der Durchführung der Teufenburg 2 Teufenburg 3
Allgemein war man sich einig, dass die Con erfolgreich verlaufen ist. Allen Beteiligten wurde für ihre Beiträge an diesem Gelingen gedankt.
Vorbreitungsphase
Finanzplan
Allgemein kann festgestellt werden, dass die angesetzten Finanzposten eingehalten oder leicht unterschritten wurden.
Requisiten
Mehrheitlich waren die geplanten Requisiten rechtzeitig fertig gestellt. Es kristallisierten sich während der Produktion unterschiedliche Rollenprofile (Innovator vs. Handwerker) unter den beteiligten Orgamitgliedern heraus. Diese Rollen müssen beim nächsten Mal stärker beachtet und bei der Aufgabenverteilung berücksichtigt werden.
Die Einteilung von Requisiten in Pakete wurde als sinnvoll bewertet.
Außenkommunikation
Im Bereich der NSC-Werbung wurde durch Benjamin eine große Menge an Aufwand betrieben, der sich anscheinend auszahlte. Benjamin wurde hierfür gedankt. Die NSC-Werbung wurde allgemein als erfolgreich eingestuft und wird weiter forciert werden.
Allgemein wurde vorgeschlagen, mit Nora eine PR-Beauftragte einzuführen, die die Außenkommunikation übersieht und strukturiert.
Es wurde angemerkt, dass die Homepage ungenügend mit Content versorgt wurde. Dies muss speziell nach dem Relaunch stark geändert werden.
Teilnehmerauswahl
Gerade wegen der großen Menge an Stammspielern war eine intensive Teilnehmerauswahl nur in Ausnahmesituationen nötig. Trotzdem entstanden zwei Probleme:
Bei der Anmeldung von Magiercharakteren wurden von nicht genügend informierten Orgamitgliedern – insbesondere Florian – Mails an Magieanwender geschickt, die abschreckend wirkten. Hierzu wurde von Nora angeboten, einen Formtext zur Orgaphilosophie der Magie gegenüber zu verfassen, der auf der Webseite veröffentlicht und Magierspielern zugeschickt werden soll, um ihnen eine Selbstdarstellung zu ermöglichen.
Bei der Zulassung von Teilnehmern mit Kindern hatte man großes Glück. Restlos alle eingeladenen Kinder waren hervorragend erzogen und in jeder Hinsicht eine Bereicherung der Con. Nichtsdestotrotz wurde beschlossen, auch in Zukunft nicht von der „ab 18“-Schwelle der Con abzurücken. Familien auf der Con sollten der absolute Ausnahmefall bleiben.
Plot
Der allgemeine Eindruck war, dass die Plotvorbereitung etwas über das Ziel hinaus schoss.
Positiv bewertet wurden die Vorbereitung von Ambienteanregungen wie dem Sippenkonflikt und die Individualbriefings von Festrollen, sowie die ausführlichen Rollenbeschreibungen im Plotbuch. Weiterhin wurde die Darstellung des Plots in Flowcharts gelobt.
Die genaue Ausarbeitung von Szenen und die Einführung von klaren Entscheidungspunkten erwiesen sich hingegen als überflüssig. Es wurde hier eine größere Modularisierung des Plots angeregt.
Die weite Verteilung des Plotbuches wurde als sinnvoll eingeschätzt, wobei das volle Buch primär für SL und Festrollen notwendig wäre.
Es wurde vorgeschlagen, eine Zusammenfassung des Plot der ersten zwei Cons eventuell auch auf der Homepage zu veröffentlichen.
Durchführung
Es wurde festgestellt, dass der großartige Ausgang der Con in weiten Teilen an den hervorragenden Teilnehmern lag.
Hinführende Teilnahmebetreuung
Die Kommunikation in den Wochen vor Con kam positiv an und sollte so weiter geführt werden. Auch die Abholung vom Bahnhof wurde von den Teilnehmern gelobt. Aufbau und Orga-Anreise
Dieses Jahr ergaben sich in diesen Bereichen keine größeren Probleme. Dies lag jedoch stark an einer intensiven Vorbereitung durch Anett, die nächstes Jahr voraussichtlich so nicht mehr zu leisten sein wird. Hier muss also eine Infrastrukturplanung eingeführt werden.
Schlafsaalzuteilung
Anders als im letzten Jahr reichte dieses Mal der Schlafplatz für alle Beteiligten aus, der NSC-Schlafsaal wurde aber teilweise als zu kalt empfunden. Es wurde angeregt, bei der Burgverwaltung anzufragen, ob und unter welchen Umständen hier die Wandheizung verwendet werden kann.
Die Möglichkeit, schweres Gepäck im Keller zu lassen, wurde zwar wenig genutzt, kam aber bei den Nutzern gut an.
Die Schlafplätze im Keller sollten nächstes Jahr weiter kommuniziert werden, um mehr NSCs von dieser Möglichkeit in Kenntnis zu setzen. Ähnlich sollte die Möglichkeit, zu zelten (für die jedoch leider kein Preisnachlass gegeben werden kann) breiter offeriert werden.
Beim Check-Out sollten auch wieder die Schlafplätze gecheckt werden.
Check-In
Allgemein verlief der Check-In reibungslos, der Waffen-Check funktionierte jedoch abermals nur teilweise. Der entsprechend Beauftragte muss am Check-In ständig anwesend sein, weswegen angedacht wurde, hierfür keine SL zu nutzen.
Touristensituation
Die Doppelbelegung der Burg am Donnerstag verlief überraschend reibungslos. Das vorhandene Publikum war ausgesprochen verständnisvoll und zurückhaltend. Gleiches galt für Wanderer im Wald. In diesem Zusammenhang wurde die Vorbereitung von Informationsflyern, die im Falle von Zeitdruck (oder bei Sprachbarrieren) an Touristen verteilt werden können, angedacht.
Problematischer war der Samstag Vor- und Nachmittag. Um diese Zeit wird wohl bei jedem annähernd freundlichen Wetter Publikumsverkehr erfolgen, der sich teilweise auch nicht von Blockaden am Fuß des Burgbergs abhalten lassen wird und in diesem Fall – wie auf der Con drei Mal passiert – recht dreist sein kann. Es gibt in diesem Fall zwei mögliche Herangehensweisen: Die sofortige Verständigung der Burgverwaltung, die sich im schlimmsten der drei Fälle hervorragend gekümmert hat, oder die Abweisung durch Teile der Orga. Nach kurzer Diskussion wurde zweitere Variante als in jedem Fall, in dem die Orga die Zeit aufbringen kann, vorzuziehen bewertet, weil so die Abweisung nicht auf die Burgverwaltung und ihre langfristigen Geschäfte zurück fallen sollte.
Gastronomie
Mit Ausnahme eines unglücklichen orgainternen Missverständnisses, das zwei Orgamitglieder zu einem Besuch bei MacDonalds zwang, kam es dieses Mal zu keinen Lücken in der Vollverpflegung. Die Kartoffelsuppe war manchen Teilnehmern etwas zu salzig, was aber der einzige diesbezügliche Kritikpunkt war.
Es wurde angeregt, beim nächsten Mal leichten Einfluss auf die Menügestaltung zu nehmen, um mehr Abwechslung für wiederkehrende Besucher zu ermöglichen. Dieses Mal war das wegen dem Wechsel des Küchenchefs leider nicht möglich.
Die Wasserversorgung der NSCs funktionierte dieses Mal ausgezeichnet. Auf gute Erfahrungen mit Kurts ‚Zuckertasche‘ werden die SL-Taschen fürs nächste Mal um kleine Snacks für NSCs im Wald erweitert werden.
Die Taverne wurde von Ore und Kerstin unter großer persönlicher Anstrengung gemanagt. Die Orga dankt ihnen hierfür nochmals. Für die nächste Con ist hier eine detailliertere Planung mit einem besser verankerten Dreischichtsystem und einer entsprechend größeren Tavernencrew (mindestens vier, bestenfalls sechs Personen, darunter gern auch etablierte NSCs) wünschenswert; Ore und Kerstin standen dieses Mal oft am Rande der Belastbarkeit.
Man kam überein, die Schließzeit der Taverne weiter im Ermessen des Wirtes zu halten; eventuell könnte eine Aufsichtsperson, die keinen Ausschank mehr macht, auch über diesen Punkt hinweg noch eine Benutzung des Raumes ermöglichen.
Die Teilnehmer konsumierten deutlich mehr Alkohol, als angenommen. Fürs nächste Mal wurden die Nutzung von Fassbier (in Kombination mit kleineren Mengen Flaschenbier um die Schließungszeit) und eine relativ höhere Metbestellung beschlossen.
Größerer Kritikpunkt war die Ausgabe von out-timigen Flaschen. Hier entschied sich die Orga für eine kombinierte Becher- und Kruglösung je nach Getränk. Entsprechende Kostenvoranschläge werden eingeholt.
Ambiente und Plotverlauf
Der Plotverlauf selbst lag am Ende überraschend nah an der Planung. Fehler und Aussetzer entstanden, weil unterschätzt wurde, wie lange es dauert, bis innerhalb eines SC-Lagers Entscheidungen entstehen. Aus diesem Problem entstand etwa am Freitagnachmittag eine längere ‚plotfreie‘ Zeit. Hier müssen Plotbausteine, die neben der Haupthandlung liegen, angeboten werden. Um das zu ermöglichen, wird sich Nora nächstes Mal intensiv um das Schreiben von Nebenplots kümmern, während Florian sich primär um den Hauptplot kümmern wird.
Allgemein kam es zu ausgesprochen viel und ausgedehntem Ambientespiel. Es gab zwei Fälle von Kritik wegen zu häufigen OT-Blasen, die vom restlichen Feedback aber nicht weiter getragen wurden. Es muss davon ausgegangen werden, dass die betreffenden Personen etwas Pech hatten, was nicht bedeutet, dass die Anlässe für OT in der Zukunft nicht weiter reduziert werden sollten.
Speziell am Freitagnachmittag zeigte sich, wie wichtig ein stimmiges Ambiente ist, um über Plotlöcher hinweg zu helfen. Dementsprechend wurde die Einbettung von möglichst vielen Ambientespielmöglichkeiten über Location, NSC-Hintergründe und Bibliothek als sinnvoll eingestuft und wird weiter forciert werden.
Insbesondere das freie Spiel der NSCs kann nicht genug gelobt werden. Die weitestgehend improvisierten Treffen an der Kreuzung am Samstagvormittag wurden beispielsweise mehrfach gelobt. Den NSCs sollte somit weiterhin möglichst viel freie Hand gelassen werden. Damit zusammenhängend sollten immer genügend Requisiten für schnelles Rollentauschen vorhanden sein.
Es wurde um die Entwicklung einer Karte der Umgebung der Teufenburg gebeten, um alle herbei-improvisierten Dörfer, Meiler und Grenzen sinnvoll fest zu legen.
Eine Nebenbemerkung: Die Kerkerszenen wurden als wiederholenswert eingestuft – nächstes Mal sollten hier jedoch Decken vorhanden sein.
Rollenbefriedigung der SCs
Kämpfer hatten abermals nicht genug zu tun. Die Situation scheint sich im Vergleich zur letzten Con zwar gebessert haben, weiterhin sind aber mehr und längere Schlachten sinnvoll. Die Endschlacht war wegen eines SL-Fehlers deutlich zu kurz und zu stark auf Schlachtreihen ausgelegt. Hier ist nächstes Mal mehr Planung wünschenswert.
Es zeigte sich, dass der Plot mit seinen differenzierten NSC-Gruppierungen viele Spieler vor offenen Auseinandersetzungen zurück schrecken lies.
Von den Heilern kam überwiegend positives Feedback. Sie hatten genügend und vielfältige Aufgaben. Es wurde aber angemerkt, dass einige der extremeren Verletzungen an die Grenze des Wünschenswerten gingen. Man sollte hier in Zukunft drauf achten, keine Spieler wegen übermäßig plastischer Darstellung auszuschließen.
Mit einer Ausnahme waren die beteiligten Magier zufrieden. Die Kritik von der unzufriedenen Person weist leider darauf hin, dass sie eine deutlich andere Spielphilosophie als wir vertritt. Auch unter diesem Eindruck wurde die Einführung des Informationspapiers für Magier beschlossen. Grundsätzlich konnten die anderen Magier nach Feedback gut ihrem Spiel nachgehen, wobei meistens bewusst versteckt und subtil gezaubert wurde. Die Teufenburg-Cons werden nie wirklich Platz für massiven Magieeinsatz in der Schlachtreihe sein, rückblickend hätten aber insbesondere magische Analysemethoden und Hellsichtszauber stärker als Optionen im Plot integriert werden können. Weiterhin wurde insbesondere von den NSCs gewünscht, stärker auf Magie und magische Spieler eingehen zu können, etwa durch eine Kontrolle und härtere Durchsetzung der Magierbriefe.
NSC-Koordination
Philipp und Benjamin wurde für ihre Koordinationsarbeit gedankt.
Die NSC-Arbeit war im Vergleich zur ersten Con deutlich strukturierter. Der Weckruf, die regelmäßigen Besprechungen und der Freiheitsgrad der NSCs wurden mehrfach gelobt.
Der Fundus funktionierte abermals reibungslos – lediglich einige Wurfdolche und ähnlich vernachlässigbare Requisiten fehlten. Das Registratursystem erwies sich jedoch sehr schnell als übermäßig kompliziert und sollte nur für teure oder private Leihgaben beibehalten werden. SL-Kommunikation
Abermals war die SL-Kommunikation mangelhaft. Die CB-Funken wurden wegen fehlender Einweisung oft verstellt und konnten daher selten genutzt werden. Zwischen Burg und Wiesengürtel wurde daher hauptsächlich über Handy kommuniziert – da Handyanrufe aber nur zwischen zwei und nicht vier Personen passieren, blieben Teile der SL oft uninformiert.
Es bestand keine klare Planung bezüglich der Ab- und Ausgabe von Funkgeräten, weswegen die SL oft im Stress defekte Funkgeräte – derer es reichlich gab – im Fundus ablegten und ein weiteres Gerät organisierten. Allgemeine Erreichbarkeit war somit kaum gegeben.
All dies und stressbedingte Vergesslichkeit lies die Kommunikation zwischen Burg und Wiesengürtel oft hinken, was Quell beachtlicher Frustration für die NSC-Koordination war.
Zur Verbesserung der Lage wird Florian Schnabel mit den SL-Mitgliedern eine Einweisung in Funkdisziplin geben, Philipp wird sicher stellen, dass die CB-Funkgeräte beim nächsten Mal funktionieren. Beim nächsten Mal werden die CB-Geräte unterstützt durch die Handys verwendet werden. Zusätzlich wurden SL-Koordinationstreffen vor den NSC-Besprechungen angedacht, um komplexere Zusammenhänge unter acht Augen klären zu können.
Abbau
An sich verlief der Abbau abermals gut, im sichtbaren Bereich darf aber künftig erst nach einem Signal der Plot-SL abgebaut werden.
Top 3: Teufenburg 3
Neue Orgasituation
Die Orga begrüßt Astrid in den Reihen der Wahnsinnigen.
Bis zur nächsten Con wird weniger als die Hälfte der Orgamitglieder in Ilmenau wohnen. Daher müssen neue Kommunikationsstrukturen etabliert werden.
Es wurde eine Kombination aus regelmäßiger Forennutzung (die Goodboard-Foren sind nach dem Ausräumen eines Fehlers wieder sicher) und vierzehntägiger Teamspeak-Treffen vorgeschlagen. Beide Gelegenheiten sollten auch als soziales Treffen verstanden und regelmäßig genutzt werden. Weitere Kommunikationswege können etabliert werden, wenn sie sich als notwendig erweisen.
Wegen der fortgeschrittenen Zeit wurde das offizielle Treffen an dieser Stelle beendet. Die Protokollanten danken allen Beteiligten für ihre Teilnahme.
Zuletzt als neu markiert von Nem am 01.07.2008, 18:12.
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